Die Tradition des Weihnachtsbaums

Das Weihnachtsfest ist das schönste Fest des Jahres und lässt unzählige Familien einen feierlichen Abend verbringen. An kaum einem anderem Tag gibt es mehr Geschenke, sehr aufgeregte Kinder und selten steht das Essen so im Vordergrund. Ob Putenbraten, Fischfilet oder Würstchen mit Kartoffelsalat – beim Festessen gehen die Meinungen auseinander. Doch eines darf wirklich in keinem Haushalt fehlen: Der Weihnachtsbaum.

Doch woher kommt dieser Brauch eigentlich?

Bereits im Mittelalter war es üblich, zu besonderen Festen und Anlässen ganze Bäume prachtvoll zu schmücken. Typisch hierfür war zum Beispiel der Maibaum, der alljährlich am 1. Mai im Zentrum eines Dorfes oder einer Stadt aufgestellt wurde. Die Geschichte der geschmückten Bäume reicht also weit zurück und schon im Jahr 1605 wurde vom Weihnachtsbaum als allgemein üblicher Brauch berichtet. Noch etwas früher, im 15. Jahrhundert, schmückten den Überlieferungen zufolge Bäcker erstmals Bäume um die Weihnachtszeit mit Nüssen, Früchten und verschiedenen Süßigkeiten. Im neuen Jahr durften die Kinder des Hauses die Leckerein von den Ästen pflücken und freuten sich darüber mächtig. Später dann, im 16. Jahrhundert, hielt der Christbaum mehr und mehr Einzug in den Häusern der nobleren Familien, exquisite Dekoration inklusive. Mundgeblasener kugelförmiger Glasschmuck war der Trend und ebnete schon damals den Weg für die heute typischen Christbaumkugeln.

Auch in den Kirchen dieser Welt werden bereits seit eh und je Bäume, geschmückt mit Äpfeln, aufgestellt, um das Szenario um Adam und Eva nachzuspielen. Diese traditionelle Schmückung wurde erst im späten 19. Jahrhundert abgelöst und durch Strohfiguren und kleine Kügelchen ersetzt. Später wurde der Schmuck immer opulenter und vorrangig farbenfroh. Heutzutage gibt es kaum eine Farbe oder ein Design, welches nicht auf den Weihnachtsmärkten und somit auch in den deutschen Haushalten zu finden ist.

Übrigens

Winter Wonderland – Weihnachten an so einem Ort- Traumhaft

Die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes begann erst Ende des 18. Jahrhunderts, mit Kerzen wurde eine besinnliche Stimmung gezaubert. Nach mehreren tragischen Brandunfällen stiegen die Haushalte immer mehr und mehr auf elektronische Beleuchtung um. Heutzutage ist der Kerzenschmuck nahezu ausgestorben, erstaunlich echt wirkende LED-Beleuchtung macht jeden Baum zum absoluten Hingucker!

Ein Weihnachtsbaum aus Plastik?

Gerade hier werden sich die Geister scheiden. Der Traditionell echte Weihnachtsbaum mit frischem Geruch nach Tanne und saftigen Grünen Nadeln direkt aus dem Tannenbaumgebiet geschlagen oder einfach und umproblematisch zum Aufstellen als Plastiktanne zu Weihnachten im Paket liefern lassen?

Da ich ein Freund von der frischen Tanne und absolut gegen Plastiktannen zu Weihnachten bin versuche ich trotzdem die Vor- und Nachteile beider Produkte zu erörtern. Dann fangen wir mal mit dem Weihnachtsbaum aus Kunststoff an.

Welche Vor- und Nachtteile hat diese Art von Weihnachtsbaum:

Vorteile Kunststoff Tannenbaum

  • Einmalige Anschaffungskosten ab 5.- Euro für 30cm bis 100.- Euro für 300cm Höhe
  • Verschiedene Farben und Ausführungen – Mit und ohne Schmuck
  • Einfacher und schneller Aufbau – Man muss nicht extra losfahren
  • Keine Streitereien beim Kauf bezüglich Aussehen und Höhe
  • Keine Nadeln die man andauernd mit dem Staubsauger beseitigen muss
  • Kein Geruch – einige stört auch der schöne Geruch einer Tanne
  • Hunde und Katzen sind eher nur beim ersten Aufbau interessiert – Ein frischer Baum aus dem Wald ist auf Grund der vielen Gerüche sehr interessant für Hunde
  • Durch die mehrfache Nutzung über Jahre ist dieser in gewissenmaße Umweltfreundlich zumindest bis zur Entsorgung

Vorteile von einem echten Weihnachtsbaum

  • Frischer Tannengeruch im Wohnzimmer
  • Jedes Jahr eine neue spannende Suche nach den schönsten Weihnachtsbaum
  • Der Hund und die Katze freuen sich über tolle neue Gerüche vom Tannenbaum
  • Die Größe und das Aussehen sind immer verschieden von 20cm im Topf als Mini Weihnachtsbaum bis 250cm unter die Decke im Wohnzimmer ist alle möglich
  • Preis von 20 Euro bist 200 Euro je nach Größe, Händler und Ort
  • An den meisten Weihnachtsbaum Verkaufsständen kann der Stamm bereits für den Tannenbaumständer vorbereitet werden – Ein toller Service seit kurzer Zeit.

Der größte Vorteil aus meiner persönlichen Sicht ist, dass man mit dem Kauf von einem Weihnachtsbaum nicht nur in Weihnachtsstimmung kommt, sondern auch die Weihnachtszeit damit einläutet. Der Kauf eines Weihnachtsbaums kann als kleines Event jedes Jahr gemacht werden oder auch als Geschenk Event. Egal ob ob als Pärchen oder als Familie mit Kindern, der Spaziergang mit dem Tannenbaum nach Hause während es schneit und vorher einen leckeren Glühwein oder das Selbstschlagen des Tannenbaums vor Ort in einem extra angelegten Waldbereich. Glühwein, Gulasch oder Erbseneintopf vor Ort sind keine Seltenheit und gehören zu dem Event dazu. Da muss ich sagen, kann ein Kunststoffbaum definitiv nicht mithalten.

Ein sehr guter Tannenbaumständer mit verschiedenen Größen und sehr guten Bewertungen. Es ist nichts nerviger als sich über einen schlechten Baumständer beim Aufbau des Tannenbaums ärgern zu müssen:

…und für alle die nun bissel Stimmungsmusik für die Weihnachtszeit benötigen…

 

 

Tobias

Das passende Geschenk zu finden ist nicht einfach. In unserem Geschenkemagazin auf Geschenkideo.de stellen wir regelmäßig Geschenke mit Fotos und Videos vor, Schreiben Ratgeber Text zu besonderen Anlässen und berichten über die Geschenkewelt.

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