Jeder hat schon einmal vom Wichteln gehört. Und die meisten haben es bestimmt auch schon einmal gemacht. Doch was genau ist das Wichteln und woher stammt es eigentlich. Alles zu dem Thema erfahren Sie im folgendem Text.

Der Ablauf

Das Wichteln hat schon eine längere Tradition und wird daher von Ort zu Ort meist mit kleinen Unterschieden ausgeführt. Beim Wichteln beschenkt man sich zur Weihnachtszeit gegenseitig mit kleinen Geschenken. Diese Tradition wird meist in einer Schulklasse oder auf dem Arbeitsplatz über einen längeren Zeitraum ausgeführt. Als erstes werden der Wichtel und das Wichtelopfer bestimmt. Dies geschieht meistens durch Zufall, in dem man in einem kleinen Behälter die Namen der Personen, die auf einem kleinen Blatt Papier geschrieben stehen, einwirft.

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Nach dem man das getan hat, zieht sich jede Person daskleine Blatt Papier aus dem Behälter. Das Wichtige hierbei ist, dass die Person, die den Namen gezogen hat, den Namen nicht verrät. Ansonsten würde das Wichteln an Spaß und Spannung verlieren. Nun muss sich der Wichtel überlegen welches Geschenk er dem Wichtelopfer schenken soll. Das Wichteln kann wöchentlich oder auch nur einmal in dem Weihnachtsmonat durchgeführt werden. Bei dem wöchentlichen Wichteln werden einmal in der Woche die Geschenke an das Wichtelopfer übergeben. Das wöchentliche Wichteln fängt meist in der ersten Adventwoche an und hört in der vierten Adventwoche auf. Das Wichtelopfer soll natürlich nicht davon mitbekommen, wer der Wichtel ist. Daher sollte der Wichtel, dass Geschenk unbemerkt an den Platz des Wichtelopfers stellen. Dieser Vorgang wiederholt sich dann die Wochen darauf. In der letzten Wichtelwoche wird dann meist ein etwas wertvolleres Geschenk verschenkt. Dieses Geschenk wird meist persönlich übergeben, sodass der Wichtel und das Wichtelopfer sich dann gegenüberstehen und wissen, wer ihnen die Geschenke übergeben hat.

Die Geschichte

Das Wichteln kommt ursprünglich aus Skandinavien. Dort heißt das Wichtel nicht “wichteln”, sondern Julklapp. Jul heißt Weihnachten und Klapp so viel wie “klopfen”. In Skandinavien war es früher Brauch in der Weihnachtszeit an die Tür zu klopfen und das Geschenk dann unbemerkt zu hinterlassen, daher kommt auch der Name “Julklapp”. Die Wichtel sind auch in verschiedenen deutschen Sagen und Märchen zu finden. In diesen Sagen helfen die Wichtel dem Weihnachtsmann
beim Verteilen von den Geschenken. Daher wird auch die Person, die das Geschenk verschenkt, ein Wichtel genannt.

Die Geschenkarten

Bei den Geschenken kommt es meist nicht auf den materiellen Wert oder auf den hohen Preis des Geschenkes an. Es geht vielmehr um die Geste dahinter. Meist reichen auch schon kleine Geschenke aus um eine andere Person glücklich zu machen. Meist reicht schon eine Tafel Schokolade oder eine hübsche Tasse aus. Falls Du jedoch nicht weißt, was du deinem Wichtelopfer schenken sollst, findest Du auf unserer Website eine große Auswahl an toller Idee.

Wichteln – Nicht die Größe vom Geschenk ist wichtig, sondern die Geste zählt

Regeln

Da es viele verschiedene Wichtelarten gibt, existieren auch viele verschiedene Regeln zu den einzelnen Wichtelarten. Jedoch gibt es zwei Regeln, die bei jeder Wichtelart beachtet werden soll: Wie viel darf das Geschenk kosten? Was ist das Motto beim Wichteln?
Wie bereits erwähnt spielt der Preis beim Wichteln keine große Rolle. Dennoch werden manchmal auch Regeln zu den Kosten angegeben, wie zum Beispiel, dass man nur maximal fünf oder zehn Euro ausgeben soll. Das hat damit zu tun, dass sich jeder ein Geschenk leisten können soll und damit keine Übertreibungen bei den Geschenken zustande kommen, wie zum Beispiel teurer Schmuck. Natürlich ist das nicht bindend und man kann auch etwas mehr Geld für das Geschenk ausgeben als ausgemacht. Aber wenn die Preisgrenze schon ausgemacht worden ist, sollte man sich ungefähr daran halten. Der nächste Punkt ist das Motto beim Wichteln. Dies ist auch immer abhängig, ob man überhaupt ein Motto für das Wichteln erstellt. Das kann zum Beispiel Süßes oder nur Blumen sein. Wenn das Motto “Süßes” heißt, sollte man auch nur Süßigkeiten herschenken. Falls ein Motto erstellt wurde, sollte man sich auch möglichst gut daran halten. Falls kein Motto für das Wichteln erstellt wurde, kannst Du ein beliebiges Geschenk verschenken.

Tipps zu den Geschenken

Beim Wichteln geht es nicht wirklich um das Geschenk an sich, sondern eher um die Geste dahinter. Mach Dir also Gedanken, was dein Wichtelopfer gern hat. Falls dein Wichtelopfer gerne Süßes isst könntest du ihm/ihr eine Tafel Schokolade oder ähnliches schenken. Falls dein Wichtelopfer Blumen liebt, schenke ihm/ihr einen kleinen Blumenstrauß. Meist bereiten solche kleinen Geschenke mehr Freude. Und die Person macht es auch viel glücklicher, wenn sie merkt, dass du dich mit ihr auseinandergesetzt und überlegt hast, was der Person gefallen könnte und was nicht. Überdies findest Du auf unserer Website eine Vielzahl an tollen Geschenkideen, die dir beim Überlegen bestimmt helfen können.

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